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  • Künstliche Befruchtung - Ein Embryo oder zwei?

    Wenn man sich für eine künstliche Befruchtung entschieden hat steht man vor der Frage, wieviele Embryone sollen verpflanzt werden. In den meisten Ländern ist die maximale Anzahl begrenzt, in Deutschland sind es maximal 3 Embryonen pro Zyklus, in Großbritannien nur zwei als Ausnahme gilt die USA, hier gibt es keine Begrenzung.

    Galt bis vor kurzem der Ansatz “Viel hilft viel” haben finnische Forscher in einer Langzeitstudie das Gegenteil bewiesen.
    Das finnische Forscherteam untersuchte mehr als 3600 künstliche Befruchtungen zwischen 1995 und 2004.
    Das Ergebnis der Studie ist: Die Chance ein gesundes Kind zur Welt zu bringen ist bei den Frauen mit nur einem eingepflanzen Embryo um 5 % höher, als bei denen mit zwei befruchteten Eizellen.

    Der HopewithIVF Blog hebt die möglichen Sonderstellung Finnlands in diesem Forschungszusammenhang hervor, da hier die Gesetzgebung nicht sehr restrikiv sei und die Embryos vorher besser selektiert werden dürfen.
    In Deutschland herscht ein recht restriktives Embryonenschutzgesetz, genaueres kann man im Gesundheitsspiegel lesen.

    Unbestritten ist das Einsetzen eines Embryos die preiswertere und weniger gefährliche Variante.
    Gerade Eltern mit Kinderwunsch die sich Hoffnungen auf das Bundesverfassungsurteilzur Kostenübernahme der Krankenkassen gemacht haben, wurden diesen Monat enttäuscht. Die anteilige Kostenübenahme der Krankenkassen ist rechtens hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, mehr dazu im im Femokratie Blog.

    Der Frage wie die überschüssigen Embryonen, die bei der künstlichen Befruchtung entnommen werden verwendet werden können, widmet sich ein Blogger unter der Überschrift “Endlich sinnvolle Verwendung für überzählige Embryos”.

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    Eine Antwort zu “Künstliche Befruchtung - Ein Embryo oder zwei?”

    1. Boris sagt:

      Ich würde da auch auf Nummer sicher gehen. Gilt das gleiche wie bei vielen anderen Dingen im Leben: Nicht übertreiben.

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