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    Insemination ist einfach die künstliche Übertragung des männlichen Samens in die fruchtbaren Organe der Frau.
    Es ist die gängigste unter allen Methoden zur künstlichen Befruchtung.

    Zu dieser Behandlung gehört auch eine hormonelle Stimmulation und es gibt drei Arten der Insemination:
    + Kappeninsemination
    + Intrauterine lnsemination (IUI)
    + Intrazervikale Insemination (ICI)

    Der Unterschied zwischen den drei Arten besteht lediglich darin, wohin und wie die Samen des Mannes in den Genitaltrakt der Frau gelangen.

    Die Kappeninsemination

    Wie der Name schon sagt, dreht es sich hierbei um eine Kappe.
    Das Sperma des Mannes wird verflüssigt und in die Kappe gegeben.
    Diese wird mithilfe eines Unterdrucks bei der Gebärmutter angebracht
    und ungefähr zwei Stunden später von der Frau selbst entfernt.
    Bei der Kappeninsemination wird das Sperma vor der vielleicht
    Spermaunfreundlichen Umgebung der Scheide geschützt.

    Intrauterine lnsemination (IUI)

    Wenn bei der Hormonbehandlung festgestellt wird, dass die Eibläschen die gewünschte Größe und den gewünschten Hormonwert haben wird der Patientin das Medikament hCG verabreicht. Dieses Medikament löst den Eisprung aus. Dieser Vorgang dauert aber mindestend 36 Stunden.
    Für die Spermieninjektion kommt das Paar dann zwei Tage später noch ein mal in die Klinik und gibt zuerst das Ejakulat ab, welches aufbereitet wird.
    Dann setzt sich die Frau auf einen gynäkologischen Stuhl. In dieser Position kann der Arzt die Öffnung des Zervikalkanals gut einsehen. Ein Schlauch wird in den Gebärmutterhals eingeführt und in der auf ihm augesetzten Spritze befindet sich das Sperma, welches nun in die Gebärmutterhöhle eingespritzt wird. Danach wird Katheter, Schlauch und Spritze wieder entfernt und die Frau bleibt noch ein paar Minuten liegen.

    Intrazervikale Insemination (ICI)

    Hierbei wird das Sperma einfach in den Gebärmutterhals gespritzt.
    Das Sperma muss vorher nicht aufbereitet werden.

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