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  • Hebammen - althochdeutsch Hev(i)anna: „Großmutter, die das Neugeborene vom Boden aufhebt“

    Was ist eine Hebamme?Kinderwunsch

    Eine Hebamme – in anderen Regionen auch Kindsfrau genannt – ist eine vom Staat geprüfte und anerkannte Geburtshelferin. Männer dürfen diesen Beruf erst seit 1987 ausüben und werden dann „Entbindungspfleger“ genannt.

     

    Was macht ein/e Hebamme/Entbindungspfleger?

    Sie betreuen die Frau während der Schwangerschaft, genauso wie bei der Geburt, dem Wochenbett und der Stillzeit. Entgegen dem Wissen vieler – führt die/der Hebamme/Entbindungspfleger auch die Vorsorgeuntersuchungen durch. Lediglich, wenn ein Ultraschall gewünscht wird muss ein Frauenarzt aufgesucht werden.

    Es ist sogar so, dass ein Arzt keine Geburt ohne Hebamme betreuen darf, die Hebamme allerdings auf das Hinzuziehen eines Arztes verzichten darf. (Nachzulesen unter: § 4 Abs. 1 Satz 2 Hebammengesetz (HebG)).

    Was sind die Vorteile einer Hebamme?

    Eine Hebamme ist nie so beschäftigt wie ein Arzt und kann die Vorsorgeuntersuchung nach Absprache sogar bei der Schwangeren zu Hause durchführen. Durch die vielen Besuche bei den verschiedensten Familien sammelt sie viele Erfahrungen – und kann Tipps zur Rückbildungsgymnastik sowie auch zur Ernährung geben.

    Das Hinzuziehen einer/s Hebamme/Entbindungspflegers übernimmt die Krankenkasse. Auch eine Kombination aus ärztlicher und Hebammen-Betreuung ist möglich.

    Bei der Auswahl seiner Hebamme sollte man ruhig wählerisch sein. Man sollte sich in ihren Händen wohl fühlen und in der Lage sein Tipps von ihr anzunehmen, ohne sich bevormundet zu fühlen. Das Wichtigste ist einfach, dass die Chemie stimmt.

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