Kinderzimmer einrichten - Vorfreude auf das neue Familienmitglied
Die Geburt des eigenen Kindes ist wohl das größte Ereignis, was man sich nur vorstellen kann. In der Schwangerschaft entsteht schon eine tiefe Bindung zum Kind, der Körper, der Mensch, das ganze Leben ändert sich. Man trägt Verantwortung und vor allem möchte man nichts dem Zufall überlassen. Im Internet und in Katalogen werden Wochen vor der Geburt des Kindes Sachen gekauft, das Zimmer eingerichtet, doch Notwendiges sollte nicht vergessen werden. Hier ein paar Tipps, damit die wichtigsten Einrichtungsgegenstände in der vorfreudigen Aufregung nicht untergehen.
Kinderzimmer oder nicht?
Die meisten Neugeborenen werden wohl in den ersten Wochen und Monaten ihr Babybett im Schlafzimmer der Eltern haben. Hier schlägt gnadenlos der Urinstinkt einer Mutter zu: Das Kind Tag und Nacht so nah, wie nur möglich bei sich zu haben. Man möchte dem Kind lauschen, die Geräusche kennenlernen, dem Rhythmus der Atmung folgen, daraus entnehmen, ob alles in Ordnung ist. Das ist sehr zu empfehlen. Manchmal reicht der Platz für das Babybett aber nicht und so entsteht im Handumdrehen ein Kinderzimmer. Das Babybett sollte möglichst mit einem Nestchen und einem Himmel ausgestattet sein. So fühlt sich das Baby “heimisch”, an den schützenden Bauch der Mama erinnert. Wichtig, gerade für die Nacht und zu Zeiten, wenn das Kleine schläft, ist das Babyphone. Es ist beruhigend zu wissen, dass das Baby wohlig und ruhig schläft. Bei den Babyphones gibt es eine riesige Auswahl, einige sind so gut, dass jeder Atemzug zu hören ist oder diese mit einer Videoüberwachung ausgestattet sind. Achten Sie bei der Wahl eines Babyphones darauf, dass es frei von magnetischen und elektrischen Feldern ist. Mit einem Babyphone sind Sie Ihrem Baby jederzeit sehr nah.
Was ein Baby braucht
Unverzichtbar für ein perfektes Kinderzimmer ist eine Wickelkommode. Diese muss nicht unbedingt gekauft werden. Haben Sie eine kleine Kommode für das Zimmer schon vorgesehen, bietet es sich an, den Aufsatz selbst zu bauen. Eine hervorragende Idee, denn aus dem Wickeltisch wachsen Babys sehr schnell heraus. Wohin dann mit der ganzen Kommode? Bei einem Eigenbau brauchen Sie irgendwann einfach nur den Aufsatz entfernen. Wichtig dabei: Achten Sie auf die Höhe des Aufsatzes, denn das ständige Wickeln, Säubern und Umziehen kann auf den Rücken gehen. Streichen Sie den Aufsatz in einer Farbe des Zimmers und schon haben Sie fast ein Designerteil. Wichtig ist die kuschelige Wickelauflage. Sie muss abwischbar oder waschbar sein. Vorhanden muss ein Vorrat an Windeln, Feuchtetüchern und Wundschutzcreme sein. Nicht zu vergessen die Anziehsachen wie Strampler, Jäckchen und Hemdchen. Bevorzugt sollten Sie hier zu Bodys mit Wickelfunktion greifen, so entfällt das lästige Anziehen über dem Kopf. Lassen Sie sich nun Zeit für die liebevolle und unverzichtbare Ausstattung des gesamten Zimmers. Hier sind der Verzückung, Vorfreude und Liebe für Ihr Baby keine keine Grenzen gesetzt.